Das CENTRAL lebt!

Mirko Espig • 26. Februar 2021

Die Langenauer wollen ihr CENTRAL beleben!


 

Es freut mich zu hören, dass die Langenauer Vereine so mobil machen. Dennoch möchte ich eine Sache aufklären.

 

Am 26.05.2020 hat der Stadtrat den Beschluss gefasst, dass die Vergabe von Bauplanungsleistungen (LP 1 bis LP 4) für ein Bürger- und Vereinshaus "Central" Langenau durch das Büro Bauplanung Siegel, Neue Hauptstraße 100 in 09618 Brand-Erbisdorf beauftragt wird und die Mittel i.H. v. rund 19.500 € frei gegeben werden.


Die Entscheidung zum weiteren Fortgang dieser Planung (ab LP 5) obliegt ebenso dem Stadtrat im Zusammenhang mit kommenden Haushaltsplanungen für die Folgejahre ab 2021.

 

Spätestens jetzt sollten zwei Sachen klar werden.


  1. Das Zentral ist in Planung und wird weiterverfolgt.
  2. Es ist völlig egal wer OB ist – der Stadtrat hat das letzte Wort!


Damit Sie sehen, dass das auch ordentlich im Stadtrat diskutiert und auch Dinge hinterfragt wurden, füge ich Ihnen den Beschluss Nr. 065/2020 noch mit bei.


Daher mach es aus meiner Sicht keinen Sinn und verstößt mit Sicherheit auch gegen die eine oder andere Satzung, für einen Kandidaten Partei zu ergreifen. In der Satzung der jeweiligen Vereine seht im Vereinszweck mit Sicherheit auch nicht Wahlkampf. Viel mehr werden die meisten Vereine etwas wie unparteiisch oder selbstlos in ihrer Satzung verankert haben.




Wir brauchen einen Oberbürgermeister für alle Stadtteile und die Kernstadt!


Beschluss 065/2020 herunterladen
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Am 30. Juni 2026 hat sich der Brand-Erbisdorfer Stadtrat mit einem Thema beschäftigt, das langfristig nahezu jeden Hauseigentümer, Mieter und Unternehmer betreffen kann: der kommunalen Wärmeplanung . Der Stadtrat beschloss die Erstellung eines Wärmeplans für Brand-Erbisdorf. Das klingt zunächst sehr technisch. Im Kern geht es aber um eine einfache Frage: Wie können die Gebäude unserer Stadt künftig zuverlässig, wirtschaftlich und langfristig mit Wärme versorgt werden? Zunächst geht es um Planung Eine wichtige Klarstellung gehört dabei an den Anfang: Ein kommunaler Wärmeplan bedeutet nicht, dass aufgrund dieses Beschlusses jemand unmittelbar seine bestehende Heizung austauschen muss. Zunächst werden Daten erhoben und Möglichkeiten untersucht. Zum Beispiel:  Wie hoch ist der Wärmebedarf in verschiedenen Bereichen? Welche Energieträger werden heute genutzt? Wo könnten gemeinsame Wärmenetze sinnvoll sein? Welche erneuerbaren Energiequellen stehen zur Verfügung? Und in welchen Bereichen wird auch zukünftig eine individuelle Wärmeversorgung sinnvoller sein? Der Landkreis Mittelsachsen koordiniert die Wärmeplanung für zahlreiche Städte und Gemeinden. Dadurch können Daten und Planungen gebündelt werden. Brand-Erbisdorf ist nicht überall gleich Besonders wichtig ist für mich, dass die Wärmeplanung die unterschiedlichen Strukturen unserer Stadt berücksichtigt. Brand-Erbisdorf besteht nicht nur aus einem kompakten Stadtgebiet. Wir haben Mehrfamilienhäuser, Eigenheimsiedlungen, Gewerbegebiete und ländlich geprägte Ortsteile. Was in einem dicht bebauten Wohngebiet technisch und wirtschaftlich sinnvoll sein kann, muss in Linda, Langenau, St. Michaelis oder anderen Ortsteilen noch lange nicht funktionieren. Eine gute Wärmeplanung darf deshalb nicht mit einem bereits feststehenden Ergebnis beginnen. Sie muss verschiedene Möglichkeiten objektiv untersuchen. Bürger brauchen Planungssicherheit Gerade Hauseigentümer stehen in den kommenden Jahren vor schwierigen Investitionsentscheidungen. Eine neue Heizung oder energetische Sanierung kostet schnell viele Tausend Euro. Deshalb brauchen Eigentümer möglichst frühzeitig belastbare Informationen darüber, welche Entwicklung für ihr Gebiet realistisch ist. Kommunale Wärmeplanung kann dabei einen echten Nutzen haben, wenn sie Orientierung und Planungssicherheit schafft. Technologieoffen und wirtschaftlich denken Am Ende sollten aus meiner Sicht drei Fragen entscheidend sein: Was ist technisch möglich? Was ist langfristig wirtschaftlich? Und was passt tatsächlich zu den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort? Nicht jede Lösung wird überall funktionieren. Deshalb brauchen wir Technologieoffenheit und eine sachliche Betrachtung der tatsächlichen Möglichkeiten. Wenn die kommunale Wärmeplanung genau das leistet, kann sie zu einem wichtigen Werkzeug für die zukünftige Entwicklung Brand-Erbisdorfs werden.
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