Stromausfall in Linda

Mirko Espig • 6. Januar 2021

In den frühen Morgenstunden kein Strom


Um 05.45 Uhr des 05.01.2021 kam es zu einem Stromausfall im Brander Stadtteil Linda.

 

Glücklicherweise war nach einer Stunde wieder alles in Ordnung.

 

Doch die Frage ist, was wäre wenn der Ausfall mehrere Stunden oder sogar Tage dauert?

 

Dies rief mir den großen Stromausfall im Münsterland vom 25.11.2005 wieder ins Gedächtnis. Dort kam es zu einem Stromausfall über mehrere Tage von dem mehr als 250.000 Menschen betroffen waren. Gut erinnere ich mich an die Berichte befreundeter THW-Kameraden aus dieser Region. Sie berichteten mir damals, dass das gesamte öffentliche Leben im Münsterland zum Erliegen kam und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten.

 

Nun über 15 Jahre später – was ist passiert und wie sind wir als Gemeinde aufgestellt?

 

Auch dieser Frage werde ich in Zukunft nachgehen.


Damit Sie besser nachvollziehen können welche Probleme auf uns zukommen können, habe ich zwei Videos angefügt. Weiterhin werden dort aber auch Lösungen vorgestellt, mit denen wir uns beschäftigen sollten.


- Katastrophenfall Blackout - Wenn in Deutschland der Strom ausfällt


- Blackout - Die Illusion vom Notstrom


Über den folgenden Link gelangen Sie direkt zur Seite Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Dort finden Sie wichtige Tipps, wie Sie sich gut auf Notfallsituationen vorbetreiten können.


- Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen



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Am 30. Juni 2026 hat sich der Brand-Erbisdorfer Stadtrat mit einem Thema beschäftigt, das langfristig nahezu jeden Hauseigentümer, Mieter und Unternehmer betreffen kann: der kommunalen Wärmeplanung . Der Stadtrat beschloss die Erstellung eines Wärmeplans für Brand-Erbisdorf. Das klingt zunächst sehr technisch. Im Kern geht es aber um eine einfache Frage: Wie können die Gebäude unserer Stadt künftig zuverlässig, wirtschaftlich und langfristig mit Wärme versorgt werden? Zunächst geht es um Planung Eine wichtige Klarstellung gehört dabei an den Anfang: Ein kommunaler Wärmeplan bedeutet nicht, dass aufgrund dieses Beschlusses jemand unmittelbar seine bestehende Heizung austauschen muss. Zunächst werden Daten erhoben und Möglichkeiten untersucht. Zum Beispiel:  Wie hoch ist der Wärmebedarf in verschiedenen Bereichen? Welche Energieträger werden heute genutzt? Wo könnten gemeinsame Wärmenetze sinnvoll sein? Welche erneuerbaren Energiequellen stehen zur Verfügung? Und in welchen Bereichen wird auch zukünftig eine individuelle Wärmeversorgung sinnvoller sein? Der Landkreis Mittelsachsen koordiniert die Wärmeplanung für zahlreiche Städte und Gemeinden. Dadurch können Daten und Planungen gebündelt werden. Brand-Erbisdorf ist nicht überall gleich Besonders wichtig ist für mich, dass die Wärmeplanung die unterschiedlichen Strukturen unserer Stadt berücksichtigt. Brand-Erbisdorf besteht nicht nur aus einem kompakten Stadtgebiet. Wir haben Mehrfamilienhäuser, Eigenheimsiedlungen, Gewerbegebiete und ländlich geprägte Ortsteile. Was in einem dicht bebauten Wohngebiet technisch und wirtschaftlich sinnvoll sein kann, muss in Linda, Langenau, St. Michaelis oder anderen Ortsteilen noch lange nicht funktionieren. Eine gute Wärmeplanung darf deshalb nicht mit einem bereits feststehenden Ergebnis beginnen. Sie muss verschiedene Möglichkeiten objektiv untersuchen. Bürger brauchen Planungssicherheit Gerade Hauseigentümer stehen in den kommenden Jahren vor schwierigen Investitionsentscheidungen. Eine neue Heizung oder energetische Sanierung kostet schnell viele Tausend Euro. Deshalb brauchen Eigentümer möglichst frühzeitig belastbare Informationen darüber, welche Entwicklung für ihr Gebiet realistisch ist. Kommunale Wärmeplanung kann dabei einen echten Nutzen haben, wenn sie Orientierung und Planungssicherheit schafft. Technologieoffen und wirtschaftlich denken Am Ende sollten aus meiner Sicht drei Fragen entscheidend sein: Was ist technisch möglich? Was ist langfristig wirtschaftlich? Und was passt tatsächlich zu den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort? Nicht jede Lösung wird überall funktionieren. Deshalb brauchen wir Technologieoffenheit und eine sachliche Betrachtung der tatsächlichen Möglichkeiten. Wenn die kommunale Wärmeplanung genau das leistet, kann sie zu einem wichtigen Werkzeug für die zukünftige Entwicklung Brand-Erbisdorfs werden.
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